Die Kanufreizeit
Die Kanufreizeit auf der Saale war vom 29.5.-31.5.06. Es waren insgesamt 6 Boote, mit einer Gesamtbesatzung von 14 Leuten. Die Boote hatten wundervolle Namen wie „Der Untergang“, „Sandsack“, „Wellenreiter“, „Deichgraf“ oder „Das Beste“. Da alles drei-Mann-Boote waren, wir aber nicht so viele Leute, konnten in manchen Booten nur zwei Leute sitzen. Die Stationen warenKloschwitz, wo dann auch noch Sabi, Ina und Jule zu Besuch kamen, Bernburg und Barby. Es war eine Gesamtstrecke von ca. 80km. Alle mussten auf Campingplätzen in Zelten übernachten. Dies war allerdings nicht so schlimm, da das Wetter fast die ganze Zeit recht gut war. Nur am letzten Tag segnete der Himmel uns mit ein wenig Wasser. Für die Verpflegung der ganzen Meute war, wie für so ziemlich alles auf der Fahrt, war Franz Jauch zuständig. Der seiner Aufgabe so gewachsen war, dass allen die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben war . Die Tagesplanung war so gedacht, dass am Vormittag und Mittag die Kilometer gepaddelt wurden und am spätem Nachmittag, oder frühem Abend, die Zelte aufgebaut, das Essen gemacht und letzte Besorgungen für den Abend erledigt wurden. Nach dem Essen war eine „fröhliche Beisammensein- Runde“ bei der bis tief in die Nacht noch über alle möglichen Themen philosophiert wurde. Wie zum Beispiel „Wer hat den schlimmsten Muskelkater?“ oder „Wo is der Muskelkater am schlimmsten“ oder sogar „Was ist schlimmer Muskelkater, oder schlechtes Wetter?“. Die Boote waren von einem Kanuverleih aus Magdeburg, die am Montag in aller Frühe abgeholt und dann zum Sportboot Club in Halle gebracht wurden. Abschließend ist noch zu sagen, dass es eine recht tolle Fahrt war. 50% der Mannschaft waren verrotzt, alle hatten einen gehörigen Muskelkater und sauber war auch keiner mehr so richtig. Aber es waren alle der Meinung, dass so eine Kanufahrt das nächste Jahr unbedingt wiederholt werden müsste.